von Hanspeter Raetzo
Das Motto von Paul Rechsteiners Ständeratswahlkampf gilt auch in diesem Jahr unverändert weiter:
gute Löhne - gute Renten - Menschenrechte für alle
Denn Menschen müssen wieder als Menschen wahrgenommen werden. Nicht als blosse Kostenfaktoren. Schüler sollen in vernünftigen Bildungseinrichtungen unterrichtet werden, statt in Containern, nur weil sonst die Bildungskosten zu hoch erscheinen.
Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und den Wohlstand der Schweiz mehrten, sollen sich auch mal ein Filet leisten können und nicht nur Cervelats – sie haben sich eine vernünftige Pension verdient.
Arbeitnehmende sollen vom Lohn ihrer Arbeit leben können und nicht nach einer rein betriebswirtschaftlichen Rechnung – und nachdem sie den Managern und Eigentümern jahrelang hohe Profite verschafften – bei sinkenden Unternehmesgewinnen gleich entlassen werden.
Menschen sind wieder als Menschen zu betrachten und nicht als rein wirtschaftliche Kostenfaktoren, das hat niemand verdient. Gegen diese ökonomistische und kaltherzige Betrachtung von Menschen werden wir uns auch in diesem wehren und wir werden dabei mit viel Unterstützung rechnen können.
Die Anerkennung von Menschen als individulle Menschen statt als Kostenfaktoren gehört zu den Menschenrechten. Menschenrechte auf die alle - nicht nur Schweizer in der Schweiz - Anspruch haben. Ein menschenwürdiger Umgang mit AusländerInnen / Asylsuchenden ist Pflicht. Nicht nur, weil sie massgeblich an unserem Wohlstand beteiligt sind, sondern auch einfach darum, weil es Menschen sind. Weiss halt nicht ob du das willst resp. von den Vorgaben her kannst.
Bereits heute schon, am Beginn des Januars 2012, muss gegen die unsoziale Politik der bürgerlichen Parteien vorgegangen werden. Diesmal soll sie BewohnerInnen von Heimen und Behinderte treffen. Der soziale Raubbau muss gestoppt werden.
Referendumsbogen gegen die Kürzungen der Ergänzungsleistungen unter SP Informationen: Referenden


