SP Rapperswil-Jona

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Home SP Informationen Meinungen 29.01.2012,Kommentar: Widersprüchlicher Kampf der CVP

29.01.2012,Kommentar: Widersprüchlicher Kampf der CVP

von Pascal Zwicky

Auch die SP unterstützt das Anliegen, am BWZ Rapperswil möglichst bald Lehr- und Lernbedingungen zu schaffen, die die Anwendung moderner pädagogischer Konzepte erlauben (also beispielsweise Gruppenräume). Genauso ist eine möglichst schnelle Verbesserung der schulischen Situation an der Kantonsschule Wattwil zu befürworten, wo es ebenfalls an Gruppenräumen und Aufenthalts- und Arbeitsmöglichkeiten fehlt.

In der St. Galler Regierung wird auf Kosten der Lernbedingungen der Jugendlichen der Schwarze Peter zwischen Bau- und Bildungsdepartement hin und her geschoben. Allerdings ist nicht allein die St.Galler Regierung für die Misere verantwortlich. Es ist insbesondere die bürgerliche Mehrheit im Parlament, die die aktuelle Situation zu verantworten hat.

In einer geradezu wahnwitzigen Aktion haben die bürgerlichen Parteien letztes Jahr ein Sparpaket von 150 Millionen Franken geschnürt. 2012 sollen, wenn es nach ihnen geht, weitere 200 Millionen gestrichen werden. Wohlgemerkt wird diese ideologische Kamikaze-Politik kombiniert mit tiefen Steuern für die Reichen und die Unternehmen. Leidtragende sind vor allem die sozial Schwächeren und die Bildung. Dass sich die CVP Linth um ihre Präsidentin Yvonne Suter als Kämpferin für das BWZ hervortut und gleichzeitig auch noch den Bau einer Kantonsschule Linth propagiert, ist – vorsichtig formuliert – ziemlich verwegen. Die CVP machte sich im Kantonsrat zusammen mit der SVP und der FDP für einen rigiden Sparkurs stark. Und nun präsentieren sich die gleichen Personen, die den sozialen Zusammenhalt und die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons aufs Spiel setzen, hier im Linthgebiet als verhinderte Wohltäter.

Zum Schluss: Ausgenommen vom widersprüchlichen Kampf der CVP bleiben die Ärmsten und Bedürftigen, die Älteren und die Jungen. Offenbar sind sie als Wählerschaft nicht ganz so interessant. Das Referendum gegen die Kürzung der Ergänzungsleistungen wurde dementsprechend den Betroffenenverbänden, der Linken und den Kirchen überlassen.

 

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07.06.2012, SP-Stamm
09.07.2012, 19.30h SP-Stamm
09.08.2012, 19.30, SP-Stamm
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